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Für die Urheberrechtskanzlei Nordemann wurden neue Büroflächen im Seitenflügel des Bayerhaus am Ku´Damm entwickelt. Ziel des Auftrags war eine zeitgemäße Arbeitsumgebung mit repräsentativen Charakter zu schaffen. Die Aufgabe umfasste in erster Linie die Entwicklung und Planung des Grundrisses der entkernten Etage. Materialentscheidungen, Planung der Einbauten und Auswahl der Möblierung waren ebenfalls Bestandteil des Auftrags.
Das siebenstöckige Bayerhaus wurde Anfang der 1950er-Jahre als Verwaltungsgebäude für den Pharmakonzern Bayer errichtet und zählt zu den ersten Neubauten, die nach dem Zweiten Weltkrieg in West-Berlin entstanden. Mit seiner eleganten, in Muschelkalk gekleideten Stahlbeton-Rasterfassade sowie den qualitätsvollen Innenräumen ist das Gebäude ein bedeutendes Zeugnis der Berliner Nachkriegsmoderne.
Stand: realisiert
Bauherr: Kanzlei Nordemann
Baubeginn: Januar 2025
Fertigstellung: April 2025
Projektteam: Philipp Baumhauer, Julian Sauer
Die Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses wurde umfassend saniert. Alle Oberflächen wurden erneuert, der Grundriss angepasst und auf die heutigen Nutzungsanforderungen abgestimmt. Ein besonderer Fokus lag auf der Wiederherstellung und Ergänzung des historischen Stucks an den Decken. So entstand ein klar strukturiertes, zeitgemäßes Wohnumfeld, das den Charme der Altbausubstanz sichtbar bewahrt.
Stand: realisiert
Bauherr: privat
Baubeginn: Mai 2025
Fertigstellung: September 2025
Projektteam: Philipp Baumhauer, Julian Sauer
Fotos: Baumhauer Architekten
In einer Altbauwohnung wurden weitere Stauflächen benötigt. Dafür ist ein kleiner Teil eines Kinderzimmers mit einer Wand abgetrennt und als eigenständiger Storage ausgebaut worden. Drei schlanke Holzschranktürme mit Gabunfurnierfronten strukturieren den neu gewonnenen Stauraum übersichtlich.
Stand: realisiert
Bauherr: privat
Baubeginn: Juli 2025
Fertigstellung: September 2025
Projektteam: Philipp Baumhauer, Julian Sauer
Das 1935/36 errichtete, denkmalgeschützte Einfamilienhaus wurde im Rahmen einer umfassenden Generalsanierung behutsam modernisiert. Als freistehender „Sondertyp“ innerhalb der Gesamtanlage „Siedlung Heerstraße“, entworfen von Walter Dahms, besitzt das Gebäude besonderen baukulturellen Wert. Über die Jahrzehnte hinweg vorgenommene Veränderungen im Inneren wurden im Zuge der Sanierung überprüft und neu geordnet.
Ziel der Maßnahmen war es, die historische Substanz zu bewahren und gleichzeitig zeitgemäße Wohnqualitäten für eine vierköpfige Familie zu schaffen. Die Grundrisse wurden unter Berücksichtigung der ursprünglichen Planung sensibel angepasst und funktional weiterentwickelt.
Die Sanierung umfasste u.a. die umfassende Instandsetzung und Erneuerung aller Oberflächen, einschließlich Wand- und Deckenflächen, Holz- und Fliesenböden sowie der Fassade. Der charakteristische Kieselkratzputz wurde partiell erneuert und farblich überarbeitet. Fenster und Fensterläden konnten instand gesetzt und erhalten werden.
Die Dachsanierung umfasste die Neueindeckung mit Biberschwanzziegeln in traditioneller Kronendeckung. Ergänzend wurde eine Zwischensparrendämmung von außen eingebracht, ohne die bestehende Dachgeometrie zu verändern. Die Holzverschalungen der Gauben wurden entsprechend dem historischen Vorbild erneuert, die Terrasse instand gesetzt.
Im Inneren wurde im Erdgeschoss durch das Entfernen einer Trennwand eine großzügige Verbindung zwischen Küche und Essbereich geschaffen. Im Obergeschoss erfolgte eine Neuorganisation der Schlaf-, Ankleide- und Badbereiche.
Stand: realisiert
Bauherr: privat
Baubeginn: November 2024
Fertigstellung: August 2025
Projektteam: Philipp Baumhauer, Julian Sauer
Fotos: Jan Bitter
Mit den beiden neuen Bürogebäuden wurden zwei Baulücken geschlossen und eine neue Eingangssituation der GSG Höfe Adalbertstr. geschaffen.
Das Tragwerk aus Ortbeton bleibt in seiner Art und Struktur im Innenbereich überall sichtbar erhalten und wird nicht mit zusätzlichen Materiallagen belegt. Im Zuge der Nachhaltigkeitszertifizierung nach BREEAM spielt die Reduktion der Materialien bei dem Bauvorhaben eine tragende Rolle.
„Einfache“ Grund-Werkstoffe werden mit wenigen wertigen Materialien wie Eichenparket, spritzlackierter Holzwerkstoff, Terrazzoböden und eloxiertem Aluminium kombiniert.
Haptik und Erscheinung der beiden straßenseitigen Ortbetonfassaden spiegeln den rauh-charmanten Charakter der Umgebung des Kottbusser Tors wider.
Im Erdgeschoss wird die Sichtbetonfassade mit einem profilierten Klinkerstein kombiniert.
Für die Grundschallabsorption sind in allen Sichtbetondecken lineare Schallabsorber mit Blähglaskern aus Recyclingglas sichtbar eingelassen.
Eine Wärme- und Kälteversorgung über eine Luft/ Wasser Wärmepumpe mit einem wassergeführten Rohrleitungssystem im Niedertemperatursystem etabliert eine nachhaltige Gebäudetechnik.
Der Neubaus Adalbertstr. 5 dockt im Sinne der Nachhaltigkeit und des Synergieeffekts an das Bestandstreppenhaus des Hinterhauses an. Der neu errichtete Fahrstuhl erhöht wiederum den Komfort für die Mieter des Altbaus, da sie diesen mitbenutzen können.
Stand: realisiert
Bauherr: GSG Berlin GmbH
Baubeginn: April 2021
Fertigstellung: Juli 2023
BGF: ca. 2100 m²
Projektteam: Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Maria Zacher, Eva Kavoukli, Kenza Mountassir
Ausschreibung/ Vergabe/ Bauleitung: KGA, Berlin
Statik: ifb
Brandschutz: Peter Stanek
Technische Gebäudeausrüstung: PHA
Bauphysik, Energiekonzept: ee concept
Außenraumgestaltung: hochC
Gebäudezertifizierung nach BREEAM. Angestrebtes Ergebnis: "excellent" (Zertifizierung befindet sich in der Schlussprüfung)
Fotos: Jan Bitter
Projekttext: siehe Projekt Adalbertstr. 5
Stand: realisiert
Bauherr: GSG Berlin GmbH
Baubeginn: April 2021
Fertigstellung: Juli 2023
BGF: ca. 1500 m²
Projektteam: Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Maria Zacher, Eva Kavoukli, Kenza Mountassir
Ausschreibung/ Vergabe/ Bauleitung: KGA, Berlin
Statik: ifb
Brandschutz: Peter Stanek
Technische Gebäudeausrüstung: PHA
Bauphysik, Energiekonzept: ee concept
Außenraumgestaltung: hochC
Fotos: Jan Bitter
In einem 1911 von Richard Ermisch im Westend erbauten Doppelwohnhaus wurden auf mehreren Etagen Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen durchgeführt. Die vorgefundene Kleinteiligkeit im zweiten Obergeschoss und im Dachgeschoss wurde durch den Rückbau diverser Wände aufgelöst. Ein freistehendes Treppenmöbel ersetzt die historische Stiege zum DG und verbindet die Etagen optisch miteinander. Bäder sowie sämtliche Oberflächen in den beiden Etagen wurden grundlegend saniert bzw. erneuert.
Stand: realisiert
Bauherr: privat
Baubeginn: Januar 2023
Fertigstellung: Juli 2023
Projektteam: Philipp Baumhauer, Julian Sauer
Statik: Lossen Ingenieure
Fotos: Jan Bitter
Das Wohnhaus am Riebener Weg 14 befindet sich innerhalb des Demonstrativbauvorhabens Düppel-Süd, einer zwischen 1962 und 1967 realisierten Neubausiedlung auf dem Gelände eines ehemaligen amerikanischen Wohnquartiers. Die Anlage umfasst Etagenwohnungen sowie Doppel- und Einfamilienhäuser und wurde für die GSW nach Plänen des Architekten Wils Ebert entwickelt, der zwischen 1959 und 1964 tätig war. Ebert war zudem Gründungsmitglied des Bauhaus-Archivs und prägte die Siedlung mit einer klaren, modernen Architektursprache.
Bei dem Bestandsgebäude handelt es sich um einen teilunterkellerten Bungalow mit rund 90 m² Wohnfläche, dessen Architektur die typisch leichte Formensprache der 1950er- und 1960er-Jahre aufnimmt.
Aufgabe des Projekts war die Erweiterung des Hauses durch einen 36 m² großen Anbau an der Gebäuderückseite. Der neue Baukörper wurde als Holzkonstruktion mit Kamin konzipiert und ergänzt den Bestand in Materialität und Maßstab auf zurückhaltende Weise.
Stand: realisiert
Bauherr: privat
Baubeginn: 2023
Fertigstellung: 2024
Projektteam: Philipp Baumhauer, Julian Sauer
Das 1935 von Emil Fangmeyer erbaute denkmalgeschützte Wohnhaus wurde im Grundriss entsprechend den Bedürfnissen einer 6-köpfigen Familie angepasst. Durch die Neuorganisation der Küche sowie einer großzügige Öffnung zwischen Küche und Esszimmer entsteht ein neuer zentraler Bereich des Hauses. Küche und Bäder sowie die Oberfächen aller Räume wurden grundlegend saniert bzw. erneuert, das Dachgeschoss ausgebaut.
Stand: realisiert
Bauherr: privat
Baubeginn: Juli 2020
Fertigstellung: September 2020
Projektteam: Philipp Baumhauer, Julian Sauer
Statik: Jockwer GmbH
Fotos: Jan Bitter
Das am Ende der Wangenheimstraße gelegene Mehrfamilienhaus wurde generalsaniert und um eine neue Etage aufgestockt. Die Raumqualität der bereits vorhandenen Souterrainwohnung wurde mittels Abgrabungen und Unterfangungen sowie Grundrissanpassungen deutlich erhöht. Eine „sunken terrace“ ergänzt die Flächen der Einheit im Außenraum. Im EG und 1. OG wurde die Raumeinteilung weitestgehend erhalten, die Küchen und Bäder aber umorganisiert und vollständig erneuert.
Der historische Entstehungsprozess des Hauses diente als Vorlage für das Konzept der neu ergänzten Bauteile:
Die rechte Haushälfte entstand ca. 1890 in historisierendem Stil inspiriert von Burgenromantik. 1929 wurde das Gebäude um die linke Haushälfte erweitert. In diesem Zuge wurde das Erscheinungsbild so vereinheitlicht, dass die beiden unterschiedlichen Bauteile danach äußerlich nicht mehr ablesbar waren.
Mit der jetzt erfolgten Erweiterung in der Vertikalen wurde das Gesamtbild der Fassade wiederum vereinheitlicht, sodass Bestand und Neubau erneut miteinander „verschmelzen“.
Während ein filigraner Edelkratzputz alle äußeren Flächen überzieht, erschließt im Inneren eine neue in rauem Ortbeton erstellte Treppe die Wohneinheiten als skulpturales und eigenständiges Bauelement.
Stand: realisiert
Bauherr: privat
Baubeginn: Ende 2017
Fertigstellung: Ende 2019
BGF: ca. 770 m²
Projektteam: Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Moritz Fritz
Ausschreibung, Vergabe, Bauleitung: Kappes IPG
Statik: ifb, thal-huber
Brandschutz: ifb, thal-huber
Technische Gebäudeausrüstung: building applications
Bauphysik: ifb, thal-huber
Fotos: Jan Bitter
Mittelpunkt des neuen Marktbrunnens ist ein nicht sichtbares, unterirdisches 4. Becken. Dieses Becken wird vom Platz mit einer sanften Wölbung überdeckt, wodurch ein verborgener „Klangraum“ entsteht. Wenn die Wölbung begangen wird, ergeben sich neue, leicht veränderte Perspektiven auf den umgebenden Stadtraum. Drei sichtbare und unterschiedlich tiefe Wasserbecken aus hochglanzpoliertem Edelstahl sind bündig in Blöcke aus gestocktem Beton eingebettet, die als Sitzfläche dienen. Die präzise gearbeiteten Becken kontrastieren bewusst mit ihren rauen „Rahmen“. Die Wasserflächen spiegeln ausschnitthaft die Umgebung des Chemnitzer Marktplatzes wider, strahlen Ruhe aus und laden zum Verweilen ein. Durch Fugen dringt das Geräusch des in das 4. Becken herabfließende Wassers aus der Tiefe. Bruchstücke einer Unterhaltung von auf den Beckenrändern Sitzenden können durch diese Fugen in die Tiefe und an anderer Stelle wieder hinaus gelangen. Gesprächsfragmente werden sinnbildlich zusammengeführt. Ebenso bilden scheinbar einzelne Wasserbecken in Wirklichkeit ein gemeinsames Ganzes. Die Klänge und Geräusche, die aus der Tiefe dringen, schaffen dabei Raum für eigene Assoziationen. Auf der matten Betonoberfläche befinden sich Intarsien aus speziell behandeltem, glänzendem Metall. Diese Elemente erinnern an glitzernde Wasserspiegelungen: zerfließende Konturen von fragmentarischen Figuren und Objekten. Von weitem wirken sie wie übergelaufenes Wasser. Beim Nähertreten verändert sich die Wahrnehmung – ein Zusammenspiel aus Realität und Fiktion.
Stand: Wettbewerbsbeitrag
Verfahren: offener internationaler Realisierungswettbewerb
Auslober: Stadt Chemnitz
Projektteam: Philipp Baumhauer, Thorsten Rothmann
Kollaboration mit der Künstlerin Sophie Aigner
Visualisierung: Baumhauer Architekten
Das Penthouse bestehend aus drei Wohnungen nimmt durch seine Gestaltung und Materialität Bezug auf den bestehenden Bestandsbaukörper aus den 50er Jahren und orientiert sich mit seiner Höhe und Fassadenrücksprüngen an der Kubatur der angrenzenden Gebäude. Die identitätsstiftende Rundung des Eckgebäudes wird im Penthouse aufgenommen, jedoch in ihrem Radius verändert. Die Konstruktion des Neubaus erfüllt mindestens den KFW-70-Standard. Die Verwendung von ausschließlich ökologischen Baustoffen war eine der Hauptplanungsziele.
Bauherr: Privat
Fertigstellung: Frühjahr 2017
BGF: 392m²
Baukosten: € 800.000,-
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Julia Schüler, Ada Zawadzka
Ausschreibung, Vergabe, Bauleitung: Klaus Lüttman
Statik: schmidtINGENIEURE
Bauphysik: Öko-Zentrum NRW
Visualisierung: Baumhauer Architekten
Das gründerzeitliche Loftgebäude, das heute in Sichtweite des Berliner Hauptbahnhofs liegt, wurde von einer gewerblichen Nutzung zur Wohnnutzung umgewandelt und generalsaniert. 42 Eigentumswohnungen mit Wohnflächen zwischen 60 und 200 m² wurden in die ehemaligen Lager- und Büroflächen integriert und durch Balkone, Terrassen und Gärten ergänzt. Die historischen Deckenhöhen von 3,60 m im Inneren wurden dabei bewusst erhalten und erinnern an die ehemalige Nutzung. Alle Einheiten verfügen über einen hohen Lichtanteil. Ein in den 90er Jahren entstandenes sanierungsbedürftiges Dachgeschoss wurde abgetragen und durch eine neue Etage in Holzständerbauweise mit fünf Wohneinheiten ersetzt. Diese Etage führt die Bestands-Fassadenebene, die aus einer für Gewerbegebäude aus der Zeit typischen roten Klinkerfassade besteht fort und bildet einen ruhigen Gebäudeabschluss. Dieser kann durch seine ebenfalls rote Putzfassade sowohl zum Bestand gehörend, als auch als eigenständiges Bauteil gelesen werden. Drei neue Townhouses mit je ca. 170 m² Wohnfläche auf drei Ebenen ersetzen auf dem selben Grundstück eine baufällige Remise und ergänzen das Ensemble.
Stand: realisiert
Bauherr: L17-Immobilienverwaltungsgesellschaft
Baubeginn: August 2016
Fertigstellung: Februar 2018
BGF: ca. 9.200m²
Baukosten: € 11.500.000,-
Projektteam: Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Dorothee Kerbe, Parthena Sachanidou
Ausschreibung, Vergabe, Bauleitung: Andreas Bolik / Minerva
Statik: ifb Frohloff Staffa Kühl Ecker
Brandschutz: Ingenieurbüro Peter Stanek
Technische Gebäudeausrüstung: Building Applications
Bauphysik: Ingenieurbüro Andreas Wilke
Bauakustik: Ritter Bauphysik
Fotos: Jan Bitter
Mit dem Ziel die Fakultätsbereiche auf dem neuen Campus am Inselplatz so effizient wie möglich miteinander zu verknüpfen, werden die Flächen innerhalb der Baufenster nahezu vollständig überbaut und somit kompakte Gebäudevolumen geschaffen. Durch bauliche Einschnitte werden diese Volumen in den Obergeschossen separiert und stehen mit ihren unterschiedlichen Höhen im Dialog zueinander. Fakultäten werden dadurch von außen ablesbar und bekommen eine Identität. Die abwechslungsreiche Höhenabfolge führt das heterogene Bild der Umgebungsbebauung fort.
Das Zentrum der Baukörper bildet jeweils eine öffentliche lichtdurchflutete Passage, die von Bürgern, Studenten und Universitätsangestellten als Ost-West Verbindung durch den Campus Inselplatz genutzt wird. Diese Passagen ersetzen klassische Innenhofsituationen. Stattdessen bilden diese einen belebten, hellen, glasüberdachten, multifunktionalen und modernen „Basar“, der das Treiben einer modernen Hochschule unmittelbar und für jedermann erlebbar macht. Dieser „Basar“ ist Teil der Stadt und Teil der Universität und somit ein Raum für Begegnungen und Austausch.
Der große Hörsaal wird aus dem Raumprogramm der Psychologie herausgelöst und mit seiner universitätsübergreifenden Nutzbarkeit als zentraler Veranstaltungsort etabliert. Die öffentlichkeitswirksame und pulsierende Mitte des neuen Unicampus bildet das Raumgefüge von Bibliothek, Hörsaal und Caféteria. Diese drei Funktionen befinden sich im Zentrum des Areals direkt am Inselplatz und fungieren als neue Adresse der Universität, Treffpunkt und Identifikationsstifter.
Stand: Wettbewerbsbeitrag - 2. Phase
Verfahren: Offener 2-phasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2013
Auslober: Freistaat Thüringen und Stadt Jena
BGF: 50.000m²
Projektteam: Philipp Baumhauer, Oliver Hasselbach, Moritz Fritz, Kevin Driscoll
Klimaengineering: TRANSSOLAR Energietechnik
Landschaftsarchitekten: Atelier Loidl
Statik: ifb Frohloff Staffa Kühl Ecker
Visualisierung: Baumhauer Architekten
Die dem Kreisverkehr zugewandte Seite des neuen Finanzamtes positioniert sich mit einer ausdrucksstarken, ruhigen und eigenständigen architektonischen Form, die vertraute Formen, Farben und Materialien des Ortes aufnimmt und transformiert. Somit fügt sich das neue Finanzamt in das bestehende städtebauliche Bild am Kreisverkehr ein und wirkt nicht fremd. Die beiden Schwünge in der Fassade geben perspektivische Blicke auf den Giebel des alten Finanzamtes frei, nehmen sich in Ihrer konkav geformten Geste zurück und sprechen dabei eine eigenständige Sprache mit hohem Wiedererkennungswert. Mit Traufhöhen von ca. 10,6m bzw. 14,2m bleibt der Neubau deutlich unter den bestimmenden Höhen des alten Finanzamts.
Stand: Wettbewerbsbeitrag
Verfahren: offener Realiserungswettbewerb nach RPW
Auslober: GMSH Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
BGF: 2.590m²
Projektteam: Philipp Baumhauer, Moritz Fritz, Maria Wyller, Lars Müller
Das Gebiet zwischen Hauptbahnhof und Carl-Zeiss-Straße ist durch blockhafte solitäre Bauten größeren Maßstabs geprägt. Der Neubau fügt sich mit seiner Kubatur in dieses städtebauliche Umfeld ein und bleibt mit seiner Gebäudehöhe unter dem Hochpunkt des Bestandsbaus. Das neue vier-geschossige Verwaltungsgebäude ist klar gegliedert und in seinem
Erscheinungsbild ruhig und selbstverständlich. Das Bestandsgebäude wird, trotz mehrfacher Umbaumaßnahmen, als erhaltenswertes Architekturzeitzeugnis des frühen 20. Jhd. angesehen und wird bewusst mit einer formal zurückhaltenden Figur ergänzt.
Der Haupteingang des Neubaus ist am Übergang von Alt- und Neubau in direkter Sichtbeziehung zum Eingang des Bestandsgebäudes angeordnet. Hier wird ein zentraler Verteiler mit Treppenhaus, Foyer und Aufzug geschaffen. Die Haupteingänge von Neubau und Bestandsgebäude sind über einen großzügigen Platz verbunden. Die gepflasterte Fläche fungiert als Treffpunkt und Aufenthaltsort und kann die neue Adresse der beiden Verwaltungsgebäude bilden. Sitzmöglichkeiten laden zum Warten, Verabreden und Rasten ein. Zwei konisch geformte Durchgänge markieren neben dem Haupteingang wichtige Wegeschnittstellen im Innen- und Außenbereich als Identifikationsmerkmal. Mit dem Durchgang zum Innenhof öffnet sich die Westfassade im Erdgeschoss zur Carl-Zeiss-Straße und zum Grünstreifen entlang der Leine. Der Brückenübergang zwischen Alt- und Neubau ist nach Westen hin vollflächig verglast und bietet beim Durchlaufen einen Blick ins Grün.
Stand: Wettbewerbsbeitrag
Verfahren: beschränkter Realiserungswettbewerb nach RPW
Auslober: Landkreis Göttingen
BGF: 6.500m²
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Moritz Fritz, Kevin Driscoll
Visualisierung: Baumhauer Architekten
Die städtebauliche Grundstruktur Weißenohes, bestehend aus der Hauptstraße, der Brauerei und dem Kloster, bildet ein eigeständiges dörfliches Gefüge mit großem Potential. Ziel aller vorgeschlagenen Maßnahmen ist es, diese besondere Nutzungsmischung im Dorfkern gezielt freizustellen, zu stärken und wieder erlebbar zu machen. Aufbauend darauf wird dieses Gefüge nach Osten um die Neubauten des Chorzentrums erweitert.
Das touristische Potential, das sich aus dem Zusammenspiel von historischen Kloster, Brauerei und Landschaft sowie zukünftig dem Chorzentrum ergibt, wird derzeit aufgrund der mangelnden Verknüpfung der einzelnen Bausteine kaum genutzt. Für die Zusammenführung der sehenswürdigen Stationen in Weißenohe wird ein möglicher „Rundgang“ vorgeschlagen. Der Dreiklang aus Brauerei – Kloster – Chorzentrum ist ein starkes Gesamtkonzept, dass ein breites Publikum anspricht und um weitere Bausteine wie den Kunstraum angereichert wird. Neuer und zentraler Anlaufpunkt ist das Erdgeschoss des Prälatenbaus.Das Gelände des Chorzentrums östlich vom Prälatenbau bleibt vom „Rundgang“ zunächst ausgeklammert, da angenommen wird, dass hier eine größere Privatsphäre gewünscht ist. Eine Öffnung z. B. des Terrassengartens wäre aber möglich und begrüßenswert.
Stand: Wettbewerbsbeitrag
Verfahren: beschränkter Realiserungswettbewerb nach RPW
Auslober: Gemeinde Weißenhohe
BGF: 2900m²
Projektteam: Philipp Baumhauer, Moritz Fritz, Maria Wyller, Lars Müller
Das Institut für Personengeschichte befindet sich in einem Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert im Stadtkern Bensheims. Ein bislang ungenutzter historischer Gewölbekeller bot die Möglichkeit das Institut um einen Seminar- und Leseraum zu erweitern. Um das fensterlose Untergeschoss in einen athmosphärischen und zeitgemäßen Seminarraum zu verwandeln, waren einige architektonische Eingriffe nötig. Die für ein Gewölbe immanenten Qualitäten wurden gestärkt, indem zunächst bestehende Ein- und Anbauten entfernt wurden. Die „purifizierten“ Flächen konnten somit ihre wahre Größe und Form entfalten. Eine diffusonsoffene Vorsatzschale wurde als „zweite Haut“ unter das Gewölbe konstruiert. Die natürliche Mauerwerksfeuchtigkeit kann dadurch zwischen Bestandsgewölbe und gebogener Trockenbauschale über zirkulierende Luft gezielt abgeleitet werden. Technische Einbauten und Akutstikmaßnahmen wurden in diese Haut integriert. Eine hinterleuchtete Glasfläche erzeugt an der Stirnseite des Raumes eine unbestimmbare räumliche Tiefe und eine angenehme Beleuchtungssituation. Das abstrakte Fenster läßt den Nutzer vergessen, dass er sich im Kellergeschoss befindet und wird zur Illusion. Die im Raum verwendeten langlebigen und natürlichen Materialen wie Terrazzoböden, Kalkputz und Eichenholz sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Eine Teeküche mit Garderobe sowie ein WC ergänzen den Seminarraum um die notwendige Infrastruktur. Eine schlichte Wendeltreppe erschließt die neuen Räumlichkeiten vom Institutsbereich aus.
Stand: realisiert
Bauherr: Institut für Personengeschichte
Baubeginn: September 2016
Fertigstellung: Juni 2017
BGF: 60 m²
Projektteam: Philipp Baumhauer, Moritz Fritz, Kevin Driscoll
Ausschreibung Vergabe, Bauleitung: Karl-Martin Schumann, WSW
Fotos: Jan Bitter
In der verlängerten Achse der UTR entsteht ein orthogonal angeordnetes Gebäudeensemble, das für zukunftsorientierten und experimentellen Wohnungsbau zur Verfügung steht: Sich wiederholende Grundkörper mit wechselnden Geschosszahlen formieren sich verschiedenartig um gemeinschaftliche Gärten. Umschlossen ist dieses »Quartier im Quartier« von Gebäudeblöcken und linearen Baukörpern, die den großen Straßenverläufen folgen. Diese nehmen zum Verkehrsknotenpunkt Kurt-Schumacher-Platz hin an Volumen zu, fassen und akzentuieren diesen. Ein großer Schulcampus im Westen öffnet sich zur nördlich der ehemaligen Landebahnen gelegenen Grünfläche. Zwei Korridore mit unterschiedlichen Breiten, sowie Hierarchien von Freiräumen prägen das Quartier.
Wettbewerb Februar 2016
Verfahren: offener Realisierungswettbewerb nach RPW
Auslober: Land Berlin vertr. d.: Tegel Projekt GmbH
BGF: 740.000m²
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Julia Schüler, Parthena Sachanidou, Kevin Driscoll
Visualisierung: Baumhauer Architekten
Als Betreiber des größten Deutschen Start-Up Campus ist die Factory kontinuierlich auf der Suche nach neuen Immobilien für innovative Bürokonzepte und Co-working spaces. Das ehemalige Fernmeldedienstgebäude in der Palisadenstraße bietet dafür eine interessante Bausubstanz. Neben potentiellen Erweiterungsflächen durch Aufstockung ist vor allem das Bestandsgebäude mit hohen Decken und nutzungsneutralen Flächen als zeitgemäßer Bürostandort optimal geeignet. Im Zuge einer Vorstudie wurden diverse Konzepte geprüft. Bauliche Fragmente aus der Entstehungszeit wurden bei den Entwurfsvorschlägen zu identitätsstiftenden Elementen des neuen Ortes.
Vorentwurf, unrealisiert
Bauherr: Factory Berlin
BGF: 13.000 m²
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Julia Schüler, Kevin Driscoll
TGA: Building Applications
Visualisierung: Baumhauer Architekten
Umnutzung eines bestehenden Büroraumes in ein Chemielabor für das Unternehmen Krohne Messtechnik GmbH in Duisburg.
Bauherr: Krohne Messtechnik GmbH
Fertigstellung: November 2016
BGF: 45m²
Baukosten: € 150.000,-
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Oliver Hasselbach
Ausschreibung, Vergabe, Bauleitung: wp2
Die junge und moderne Hochschule Geisenheim stellt sich den Herausforderungen des internationalen Wettbewerbs in Hinsicht Attraktivität und Nachhaltigkeit. Demgemäß soll das Campus Design sowohl funktional und wirtschaftlich, als auch ästhetisch einem modernen Wissenschaftsstandort gerecht werden. Bei aller Modernität darf der regionale Charakter nicht völlig verloren gehen. Die lokale Tradition und Bauform der Gutshöfe diente im Entwurf als ein wichtiger konzeptueller Anknüpfungspunkt.
Stand: Wettbewerbsbeitrag
Verfahren: offener Realiserungswettbewerb nach RPW
Auslober: Land Hessen
Umfang: 150 WE
BGF: 12.000m²
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Julia Schüler, Kevin Driscoll
Kollaboration mit Christoph Claus
Landschaftsarchitekten: lavaland
Visualisierung: Baumhauer Architekten
Einbauten für eine Neubauwohnung in Berlin-Kreuzberg.
Stand: realisiert
Bauherr: Privat
Fertigstellung: November 2016
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Kevin Driscoll, Moritz Fritz
Fotos: Eberle & Eisfeld
Im Zuge einer Machbarkeitsstudie wird für eine schwierig zu bebauende, schmale Baulücke ein Vorschlag mit geringen Baukosten und unkomplizierter Ausführung erarbeitet: eine stadträumlich abwechslungsreiche und dabei wirtschaftlich trotzdem sinnvolle Erweiterung eines Wohngebäudes um gestapelte und begrünte Außenraumflächen. Diese können von privaten Nutzern individuell angemietet und als vertikale Stadtgärten genutzt werden.
Stand: unrealisiert
Bauherr: Privat
BGF: 435m²
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Maria Wyller
Visualisierung: Baumhauer Architekten
Das junge Designunternehmen, das bereits mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet worden ist, hat 2015 neue Büroräumlichkeiten am Kottbusser Tor bezogen. Die als »Open-Space« angelegte Fläche soll nicht nur Computerarbeitsplätze umfassen, sondern gleichzeitig als Showroom, Werkstatt und Archiv dienen. Unterschiedliche funktionale Tischlermöbel gliedern in dem vorgeschlagenen Entwurf den Raum mit seinen individuellen Funktionen und fungieren als medialer Hub. Ein auf die Beschaffenheiten des Raums abgestimmtes Beleuchtungskonzept unterstützt zusätzlich die Innen- und Außenwirkung der Firma in ihrem neuen architektonischen Umfeld.
Stand: unrealsiert
Bauherr: New Tendency
BGF: 146m²
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Kevin Driscoll, Moritz Fritz, Maria Wyller
Visualisierung: Baumhauer Architekten
Das 1921 gegründete Familienunternehmen Krohne entschied sich Ende 2013 einen eingeladenen Planungswettbewerb für eine neue Konzernzentrale am Stammsitz Duisburg durchzuführen. Besondere Herausforderungen waren neben einem engen Zeit- und Kostenplan die Lösung des Schallschutzes des an der Schnittstelle von A3 und A40 geplanten Neubaus. Die Konstruktion der Außenhülle besteht aus einer Doppel-Glasfassade. Diese nimmt neben der Erfüllung des Schallschutzes eine wichtige Rolle im Klima- und Energiekonzept des Gebäudes ein. Zusätzlich tragen Wärmepumpen, Erdsonden und Betonkernaktivierung wesentlich zur Energieeffizienz bei. 250 moderne und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze sind mit maximaler Grundrissflexibilität um einen kompakten und funktionalen Kern angeordnet. Die Möglichkeit der individuellen Lüftung trotz Schallschutzfassade, Deckenhöhen von knapp 3m, maximale natürliche Belichtung sowie eine besonders effektive Innenraumakustik ermöglichen eine angenehme Arbeitatmosphäre. Der bewusste Einsatz von natürlichen Materialien in den öffentlichen Bereichen gewährleistet eine schöne Alterung sowie Langlebigkeit und strahlt eine dem Unternehmen entsprechende Wertigkeit aus.
Stand: realisiert
Wettbewerb 2013 - 1. Preis
Bauherr: KROHNE Messtechnik GmbH
Baubeginn: Dezember 2014
Fertigstellung: Dezember 2016
BGF: 8.500m²
Baukosten: € 16.250.000,-
Team Wettbewerb: Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Fabian Reuter
Projektteam: Philipp Baumhauer, Oliver Hasselbach, Moritz Fritz, Kevin Driscoll
Ausschreibung, Vergabe, Bauleitung: wp2
Klimaengineering: TRANSSOLAR Energietechnik
Fassadenplaner: IFM
Statik, Brandschutz, Schallschutz, Bauphysik: v. Spiess & Partner
Technische Gebäudeausrüstung: domotec Ingenieure
Raumakustik: ISRW Dr. Ing. Klapdor
Landschaftsarchitekten: locodrom
Fotos: HG Esch, Jan Bitter
Entwurf für den Umbau eines ehemaligen Strip-Lokals in ein Steakrestaurant.
Projekt: 2015
Bauherr: Filetstück GmbH & Co KG
BGF: 150m²
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Kevin Driscoll
Visualisierung: Baumhauer Architekten
Different buildings in different structural conditions and with different historic qualities gather around a courtyard. The first step is about how to deal with the existing. Structural damage can be noticed on almost every building, so a complete renovation would create enormous costs. By taking down some of the existing structures, cost calculation can be done without a budget for the unexpected. Additionally, technically sophisticated HVACR can be precisely planned and bundled within the new buildings. A reasonable organization of what to keep and what to rebuild has to be made, especially in consideration of the future functions. Restructuring the site means in this case: some buildings will be taken down, others will be added, some will undergo gentle renovation. These first but elementary steps make it possible to create a new ensemble of different buildings for the specific functions provided. The organizational set up for the JFCC becomes a balanced cluster of old and new buildings, each conveying an individual message.
Wettbewerb 2015
Auslober: Center for urban history, Lviv
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Moritz Fritz, Kevin Driscoll
Visualisierung: Baumhauer Architekten
Die ständige Sammlung des Bauhaus-Archivs in Berlin wird ein letztes
Mal vor Schließung des Museums für Sanierungsarbeiten und Umzug in den Erweiterungsbau in einer neuen Ausstellungsarchitektur präsentiert. Das Konzept folgt der Idee, mit wenigen, aber klaren architektonischen Interventionen zwischen dem Ist-Zustand des Gebäudes und
den gezeigten Exponaten der neuen Ausstellung zu vermitteln.
Die Dimensionen und verschiedenen Ebenen der Innenräume werden
dabei sichtbar und erfahrbar gemacht. Für die neue Ausstellungsarchitektur wird aus der Schließung der Fenster ein architektonisches Hauptelement entwickelt, welches als anthrazitfarbener Wandkörper mit angegliedertem Ausstellungspodest vor der Südfassade des Museums entlangläuft und in die beiden tiefer liegenden Hallen Richtung Ost und West verlängert wird. Der Wand werden als Kontrapunkte zwei großflächige Fototapeten entgegengesetzt. Zwei rote Wandelemente – stehend und liegend, um und zwischen Gropius gefaltete Wandformationen montiert – begrenzen den Ausstellungsbereich an seinen gegenüberliegenden Enden. Einzelne großflächige hellgraue Stellwände gliedern die Ost- und Westhalle.
Stand: realisiert
Bauherr: Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung
Fertigstellung: Februar 2015
BGF: 240m²
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Kevin Driscoll
Kollaboration mit Clemens Tissi
Fotos: Thomas Heimann, Hans Glave
Der Entwurf folgt der städtebaulichen Grundidee einer »Siedlung in der Siedlung«. Sechs Neubauten gruppieren sich um abwechslungsreiche Freiräume, bilden dadurch eine eigenständige »Familie« und geben der Anlage eine individuelle »Adresse«. Die Einheitlichkeit sowie die monotone Anordnung der umgebenden Baukörper wird mit dem Entwurf bewusst aufgelöst. Die innere Erschließung des Geländes erfolgt über eine fließende Wegeführung, die für alle Anwohner nutzbar und autofrei ist. Private Gärten der Bewohner, die die Gebäude schollenartig umgeben, säumen die Wegbereiche.
Stand: Wettbewerbsbeitrag - Preis: Anerkennung
Verfahren: beschränkter Wettbewerb nach RPW
Auslober: bauverein AG Darmstadt
Umfang: 150 WE
BGF: 12.000m²
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Parthena Sachanidou, Julia Schüler, Julian Sauer, Natalia Zhukova
Lanschaftsarchitekten: lavaland
Statik: ifb Frohloff Staffa Kühl Ecker
TGA: Building Applications
LED Deckeneinbauleuchte für Florins 114 aus Edelstahl.
Bauherr: Privat
Fertigstellung: 2014
Enwurf: Philipp Baumhauer
Foto: Baumhauer
Das klassische Engadiner Bauernhaus wurde generalsaniert und
im hinteren Scheunenteil durch weitere bauherrenseits benötigte
Räume ergänzt. Die Decke zwischen Stall und Scheune wurde
dafür entfernt und ein statisch eigenständiger Holzbaukörper mit
drei Ebenen eingestellt, der sich auch in der Fassade als hölzernes
Volumen abzeichnet. Der zweigeschossige Wohnraum reicht
bis unter das Dach des eingestellten Körpers, dessen Oberflächen
innen mit Lärchenholz verkleidet sind. Das typische Motiv
der tiefen Fensterleibungen in dicken Außenmauern wurde im
Bereich des Ausbaus aufgenommen und noch überhöht: Diese
wenigen großen Fensteröffnungen setzen sich mit ihrer scharfkantigen
Ausführung kontrastreich vom Bestand ab. In Anknüpfung
an historische Scheunen wurden für die Fassade sägeraue
unbehandelte Lärchenbretter eingesetzt.
Stand: realisiert
Bauherr: Privat
Baubeginn: Januar 2014
Fertigstellung: Dezember 2014
BGF: 524m²
Projektteam: Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Tomohiro Yanagisawa, Kevin Driscoll
Entwurf, Konzept, Leitdetails: Baumhauer Architekten
Ausführungsplanung, Bauleitung: Fanzun AG
Gebäudeaufmaß: Mazzetta & Menegon Partner
Fotos: Ralph Feiner, Ruedi Walti
Die 1930 von Leo Nachtlicht erbaute denkmalgeschützte Villa zeigt sich als gut überliefertes und authentisches Zeugnis einer besonderen Architekturepoche. Im Rahmen der umfassenden Sanierung wurden sämtliche Oberflächen denkmalgerecht erneuert, der Grundriss an heutige Bedürfnisse angepasst und verschiedenste Einbaumöbel behutsam in die Architektur des Gebäudes eingefügt. Dabei wurde die vorhandene Atmosphäre des Hauses durch eine besondere Material- und Farbwahl im Sinne des Erbauers weiterentwickelt.
Stand: realisiert
Bauherr: Privat
Fertigstellung: August 2013
BGF: 240m²
Baukosten: € 90.000,-
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Fabian Reuter
Fotos: Thomas Heimann
Der anthrazitfarbene Neubau schließt eine der letzten Baulücken im Prenzlauer Berg. Die Metall-Glasfassade steht im bewussten Kontrast zur Gründerzeitbebauung der Schliemannstraße. Der hohe Glasanteil der Fassade mit raumhohen Fenster-Schiebeelementen und großzügigen Grundrissen setzt das Leben in den Wohnungen mit der Lebendigkeit der Straße in Bezug. Ergänzend zum Neubau wurde das existierende Hinterhaus mit zwei Seitenflügeln umfassend saniert. Balkone, Gärten und Terrassen auf der Hofseite erhöhen die Wohnqualität.
Stand: realisiert
Bauherr: PB Living
Baubeginn: Frühjahr 2011
Fertigstellung: Sommer 2012
Umfang: 28 Wohneinheiten
BGF: 5.500m²
Baukosten: € 8.000.000,-
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Roger Bundschuh, Fabian Schwade, Ruben Jodar, Yannis Efstathiou, Ausias Lobaton Ortega
Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung: Jacob van Ommen
Fassadenplaner: Assmann + Klasen
Technische Gebäudeausrüstung: Ridder und Meyn
Fotos: Jan Bitter, Julien Lanoo, Thomas Lewandowski
Die ehemaligen Räumlichkeiten der Verwaltung des Martin-Luther-Krankenhauses wurden für die Integration eines neuen »Aufnahme- & Sprechstundenzentrum« vollständig entkernt. Die Grundrisse wurden nach den Bedürfnissen und Bewegungsabläufen der neuen Nutzung entwickelt und das optische Erscheinungsbild neu entworfen. Gute Orientierung sowie sinnvolle Zonierungen für unterschiedliche Patientengruppen waren Hauptanforderungen bei der Planungsaufgabe.
Bauherr: Martin-Luther-Krankenhaus
Fertigstellung: Dezember 2012
Baukosten: € 190.000,-
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Felix Dechert
Ausschreibung, Vergabe, Bauleitung: Zanzow Heps Architekten
Fotos: Ludger Paffrath
2 getrennte Wohnungen wurden vereint, die Grundrisse nach den Bedürfnissen der Bauherren neu organisiert, Bäder und Küche sowie alle Oberflächen neu gestaltet.
Bauherr: Privat
Fertigstellung: Oktober 2011
BGF: 130m²
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Julian Sauer
Foto: Baumhauer
Bühnenbild für „Inga und Lutz" (Nis-Momme Stockmann) bei Vittorio Manalese / Galerie CFA in Berlin.
Fertigstellung: 2010
Entwurf: Philipp Baumhauer
Inszenierung: Alexis Bug
Foto: Baumhauer
Bühnenbild für „Inga und Lutz" (Nis-Momme Stockmann) in der Hausbar des Staatstheater Braunschweig.
Fertigstellung: 2010
Entwurf: Philipp Baumhauer
Inszenierung: Alexis Bug
Der Pavillon wurde als zweckentfremdeter »Zierbau« für ein Privatgrundstück entwickelt: Ein Folly im Sinne der englischen Landschaftsgärten des 18. Jahrhunderts. Fassadennischen und Dachfläche laden, genauso wie das Innere, zum Verweilen, Plaudern oder Ruhen ein. Die Hülle besteht aus gehobelten heimischen Lärchenbrettern, deren Glätte mit dem eintretenden Verwitterungsprozess kontrastiert. Auf Abdeckbleche, Sockelbereiche und sichtbare Attiken wurde bewusst verzichtet, um sowohl die umlaufende Scharfkantigkeit und Blockhaftigkeit des Gesamtkörpers zu bewahren, als auch einen optisch homogenen Alterungsprozess zu erreichen. Im ungenutzten Zustand wird der Pavillon mit Fensterläden aus hochglanzpoliertem Edelstahl geschlossen. Gebaute und durch die Spiegelung entstehende imaginäre »Öffnungen« in der Fassade wechseln sich in diesem Zustand ab.
Stand: realisiert
Bauherr: Privat
Fertigstellung: Juni 2010
BGF: 25m²
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Karoline Markus
Fotos: Julien Lanoo
Der Glaspavillon vereint auf ca. 25m² eine Rasentraktorgarage, Pooltechnik, Abstellraum, Dusche, WC, Umkleide sowie einen Bartresen. Für das vom Bauherren gewünschte Raumprogramm werden gewöhnlich geschlossene Flächen verwendet, die verbergen und verstecken, bzw. Rückzug bieten. Die Nutzung findet in diesem Fall bewusst in einer Vitrine statt. Durch einen Punkt-Siebdruck und die Spiegelungen der Gartenvegetation werden die Konturen des Inneren im Glas aufgelöst. In den Bereichen WC, Dusche und Umkleide kann durch Vorhänge der jeweils gewünschte Intimitätsgrad individuell hergestellt werden.
Stand: realisiert
Bauherr: Privat
Fertigstellung: 2010
BGF: 25m²
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Kathrin Hashimoto, Matthias Eckardt
Fotos: Julien Lanoo, Schmott
Gestaltung der Focus Halle des Art Forum 2009
Bauherr: Art Forum
Fertigstellung: 2009
Projekt Team: Roger Bundschuh, Philipp Baumhauer, Gabriel Warshafsky, Tobias Donat, Felix Werner
Foto: Jan Bitter
Grundrissentwicklungen und Gestaltung von acht 1-Zimmer Wohnungen in einem Boardinghouse.
Bauherr: Privat
Fertigstellung: Februar 2008
Projekt Team: Philipp Baumhauer, Karoline Markus
Foto: Ludger Paffrath
Ausbau und Einrichtung der Galerie Christian Nagel in Berlin.
Bauherr: Christian Nagel
Fertigstellung: 2002
Projekt Team: Roger Bundschuh, Cosima v. Bonin mit Philipp Baumhauer, Julian Sauer